Branchenreport Energie- und Rohstoffe in Deutschland

Ganz spurlos geht die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise auch an der Energiebranche nicht vorbei. Für das vergangene und das laufende Jahr präsentiert sie sich noch recht stabil; mittelfristig wird sich jedoch die sinkende Nachfrage der Industriekunden auf die Preise und Erlöse auswirken.

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland stieg 2008 wieder leicht an; noch im Jahr zuvor war er so niedrig wie zuletzt Mitte der siebziger Jahre. Kühlere Temperaturen ließen den Verbrauch an Mineralöl und Kernenergie steigen. Die Erneuerbaren Energieträger legten um beachtliche 7,3 Prozent zu. Die inländische Energiegewinnung ging leicht zurück. Dennoch bleibt Deutschland in hohem Maße von Energieimporten abhängig. Braunkohle ist der wichtigste heimische Energieträger für die Stromerzeugung. Die erneuerbaren Energien sind inzwischen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Sie steigerten ihren Beitrag zur Stromerzeugung um insgesamt sechs Prozent und haben nun einen Anteil von fast 15 Prozent an der gesamten Stromerzeugung. Die Windenergie konnte allerdings kaum noch zulegen. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise dürfte die Energie- & und Rohstoffbranche weitgehend unbeschadet durchstehen.

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