Bertelsmann und Springer – gespaltene Entwicklung bei Deutschlands Medienriesen

Die beiden großen deutschen Medienkonzerne, Bertelsmann und Axel Springer, haben im vergangenen Jahr eine höchst unterschiedliche Entwicklung an den Tag gelegt. Während der Berliner Springer-Verlag den höchsten Gewinn seiner Unternehmensgeschichte einfuhr, musste Bertelsmann aus Gütersloh einen Gewinneinbruch hinnehmen. Gleichwohl sind beide Konzerne aufgrund der Finanzkrise mit ihren Prognosen zurückhaltend. Die Tiefdruckerei Prinovis, an der beide beteiligt sind, hat sogar Kurzarbeit angemeldet.

Axel Springer hat dank eines Sondererlöses im Jahr 2008 den höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte eingefahren.
Zudem will Deutschlands größter Zeitungsverlag gerade in der Finanzkrise investieren und so Marktanteile hinzugewinnen.
Dagegen musste Europas größter Medienkonzern Bertelsmann 2008 einen Gewinneinbruch hinnehmen.
Mit den Verkäufen der Musikfirma Sony BMG sowie den US-Töchtern der Buchklubsparte Direct Group haben die Gütersloher den Konzernumbau vorerst abgeschlossen.
Für 2009 wagen beide Konzerne aufgrund des schwierigen Umfeldes keine Prognose.

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