Kreditgenossenschaften – die heimlichen Gewinner in der Finanzkrise?
Der genossenschaftliche Sektor gilt als angestaubt und wenig pfiffig; in der Krise zeigen sich aber auch deutlich die Vorteile einer konservativen Geschäftspraktik.
Von den drei großen deutschen Bankensektoren ist der genossenschaftliche Sektor bisher augenscheinlich am wenigsten beschadet durch die Finanzkrise gekommen. Vor allem hinsichtlich der Refinanzierung haben Volks- und Raiffeisenbanken aufgrund hoher Kundeneinlagen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.
Ein Grund könnte die Rechtsform der Genossenschaft sein. Viele Kunden sind Mitglieder in ihrer Genossenschaftsbank. Kurzfristige Gewinnziele, wie sie bei vielen private Banken dominieren, spielen daher kaum eine Rolle.
Wenn die Mitglieder ihre Stimmrechte jedoch nicht ausüben, dann treten auch die Schwachpunkte der genossenschaftlichen Organisation zu Tage: die internen Gremien sind oft nicht geeignet, eine wirkungsvolle Kontrolle des Vorstandes sicherzustellen.
Mehr zu diesem Thema liefert das BranchenThema beziehbar bei infobroker.de
Direkter Link: http://www.infobroker.de/product_info.php?products_id=3259
Die BranchenThemen liefern Ihnen schnell und kompakt Informationen zu aktuellen Themen aus mehr als 15 Branchen.
Eine Übersicht der verschiedenen Themenbereiche finden Sie unter:
<http://www.infobroker.de/marktdaten.php> -Marktdaten
Comments (1)

Nach unseren recherchen keine echten Gewinner