Bei der Verbrennung von Kohle entsteht Kohlendioxid, also der Klimakiller CO2. Konventionelle Kohlekraftwerke blasen dieses einfach durch den Schornstein in die Luft. Entsprechend gilt die Kohle als schmutzigster Energieträger überhaupt. Gelingt der CCS-Technologie der Durchbruch, und kann sie der Kohle zum Imagewandel verhelfen?
Am 9. September 2008 wurde im brandenburgischen Spremberg am Vattenfall-Kraftwerksstandort Schwarze Pumpe das weltweit erste Braunkohlekraftwerk mit Carbon Capture and Storage (CCS)-Technologie in Betrieb genommen.
Die Abtrennung des Kohlendioxids im Kraftwerksprozess kann mit unterschiedlichen Verfahren erfolgen, zum Beispiel nach einer Kohlevergasung (CO2-reduziertes IGCC-Kraftwerk), mittels Verbrennung in Sauerstoffatmosphäre (Oxyfuel) oder CO2-Wäsche aus dem Rauchgas.
Als mögliche unterirdische Speicher für das schädliche Kohlendioxid kommen Erdöl- oder Erdgaslagerstätten, salzhaltige Aquifere, Kohleflöze oder auch die Tiefsee in Frage.
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