Der Bezahlsender Premiere – mit geschönten Zahlen in die Krise

Premiere steckt in der Krise. Nachdem der neue Vorstandschef Mark Williams bekannt gegeben hatte, dass die Abonnenten-Zahlen bislang zu hoch veranschlagt wurden, ist der Aktienkurs des Bezahlsenders deutlich eingebrochen.

Unklar ist deswegen, wie es mit der Vergabe der TV-Rechte an der Fußballbundesliga ab 2009 weitergeht. Bislang hatte Premiere über 200 Millionen Euro für die Rechte hingeblättert und war einzig in Frage kommender Pay-TV-Sender. Darüber hinaus krempelt Großaktionär und Medienunternehmer Rupert Murdoch gerade die Führungsspitze bei Premiere um. Den Sender dauerhaft in die schwarzen Zahlen zu führen, dürfte indes noch etwas länger dauern.

  • Der Bezahlsender Premiere hat lange Zeit seine Abonnenten-Zahlen geschönt.
  • Nach Bekanntwerden dieses Vorgangs ist der Aktienkurs des Bezahlsenders deutlich eingebrochen.
  • Aktionärsvertreter wollen gegen Premiere Schadenersatzansprüche anstrengen.
  • Betroffen davon ist auch die anstehende Vergabe der TV-Rechte an der Fußballbundesliga.
  • Darüber hinaus krempelt Großaktionär Rupert Murdoch gerade die Konzernspitze um.

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