Nachdem in Europa die Immobilienmärkte lange Zeit haussiert haben, brechen nun vor allem in den größeren Ländern die Märkte ein.
In Spanien und Großbritannien hat sich die Lage derart zugespitzt, dass die Regierungen der Länder sich gezwungen sahen, Hilfspakete für die Immobilienbranche zu schnüren. Mit Martinsa-Fadesa ist in Spanien bereits eine größere Immobilienfirma von der Bildfläche verschwunden. In Deutschland, wo sich die Immobilienmärkte in den zurückliegenden Jahren eher moderat entwickelt haben, ist auch das Rückschlagspotenzial deutlich geringer.
Die Immobilienkrise hat mittlerweile auch die großen europäischen Märkte erfasst.
Vor allem Spanien und Großbritannien, wo die Immobilienmärkte besonders haussiert haben, sind betroffen. In Spanien gab es mit dem Untergang der Immobilienfirma Martinsa-Fadesa gar die bislang größte Unternehmenspleite des Landes. Nächster Absturzkandidat könnte der französische Immobilienmarkt werden. Dagegen dürften die Märkte in Osteuropa weiter wachsen.
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