TV-Rechte Fußball-Bundesliga – Kartellamt durchkreuzt Pläne der DFL
Der drei Milliarden Euro schwere Vertrag zwischen der Deutschen Fußball Liga und der Kirch-Agentur Sirius ist geplatzt. Grund ist ein Urteil des Bundeskartellamtes, das eine zeitnahe Berichterstattung der Bundesligaspiele im frei empfangbaren Fernsehen gefordert hat. Dieses Detail hat dem DFL-Kirch-Deal die Geschäftsgrundlage entzogen. Die Liga wird nun die TV- und Medien-Rechte von der Saison 2009/2010 an selbst ausschreiben. Den Zuschlag dürften erneut die bisherigen Platzhirsche ARD und Premiere erhalten.
Der drei Milliarden Euro schwere Deal zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und der Kirch-Agentur Sirius ist geplatzt.
Auslöser war die Forderung des Kartellamts, eine zeitnahe Berichterstattung der Bundesligaspiele im frei empfangbaren Fernsehen sicherzustellen.
Die DFL, in der die 36 deutschen Profiklubs organisiert sind, wird die Rechte nun selbst vermarkten.
Die Einnahmen aus der TV-Vermarktung werden voraussichtlich geringer ausfallen als bisher.
Den Zuschlag dürften abermals die ARD und der Bezahlsender Premiere erhalten.
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