Energiewirtschaft in Österreich, Italien, Spanien – Aktuelle energiepolitische Entwicklungen im Spotlight

Es ist mal wieder Ferienzeit, und viele deutsche Urlauber sind unterwegs, um sich an den Stränden der Meere und Seen zu erholen – ein guter Zeitpunkt, um einen Blick darauf zu werfen, was sich in unseren Nachbarländern und Lieblingsurlaubsregionen Österreich, Italien und Spanien in der Energiebranche derzeit so tut.

Italien hat selbst nur wenige Rohstoffe, ist seit 1990 ohne Atomkraft und nutzt seine Potenziale aus der Wind-, Wasser- und Sonnenenergie noch zu wenig. Die Regierung Berlusconi will die zivile Nutzung der Kernkraft wieder einführen.
In Spanien will der größte Gaskonzern des Landes, Gas Natural, den drittgrößten Versorger des Landes, Union Fenosa, übernehmen. Das neue Unternehmen würde sich unter die zehn größten Energieversorger Europas schieben.
Österreichs Nummer zwei in der Energiebranche, die teilstaatliche OMV, verzichtet auf die feindliche Übernahme des ungarischen Rivalen MOL. Überraschend wurde bekanntgegeben, dass Österreich nicht nur das europäische Pipeline-Projekt Nabucco, sondern jetzt auch das russisch-italienische Gegenprojekt South-Stream unterstützen wird.

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