17. Welt-Aids-Konferenz – Zehn gute und zehn schlechte Nachrichten
Seit fast 30 Jahren zieht der Aids-Erreger HIV um die Welt, in diesem Jahr jährt sich seine Erstbeschreibung durch französische Forscher um Professor Luc Montagnier zum 25sten Mal, gerade ging die 17. Welt-Aids-Konferenz in Mexiko City zu Ende und die Robert-Koch-Stiftung Berlin veröffentlichte ihren Halbjahresbericht ein guter Moment, um die wichtigsten guten und schlechten Nachrichten und Daten in der Presse der vergangenen Wochen zusammenzutragen.
Rund 33 Millionen Menschen waren nach Uno-Angaben Anfang dieses Jahres mit dem HIV-Virus infiziert. Die medizinischen Forscher haben es geschafft, die tödliche Krankheit in eine chronische zu verwandeln. Trotzdem: 290 000 Mädchen und Jungen starben 2007 an den Folgen von Aids.
Das Robert-Koch-Institut, Berlin, meldet für das Jahr 2007 eine um vier Prozent zunehmende Zahl an Neuinfektionen. Die Zahl der HIV-Neudiagnosen in Deutschland ist damit weiter gestiegen auf insgesamt 2 752.
Hauptkrisenregion ist nach wie vor Afrika. Mehr als 22 Millionen, also über zwei Drittel aller HIV-Infizierten, leben heute auf einem Kontinent, der nur knapp 15 Prozent der Weltbevölkerung umfasst. Doch auch in Osteuropa und Zentralasien steigt die Zahl der Aids-Neuinfektionen bedenklich.
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