Die Deutsche Post treibt ihre Gratiszeitungspläne weiter voran. Nachdem im Frühjahr die Pläne für ein kostenloses Wochenblatt aufgrund des Widerstandes der Verlage wieder in der Schublade verschwanden, sucht man nun offenbar den Schulterschluss mit den Zeitungshäusern. Diese sehen allerdings ihr Anzeigengeschäft durch das Vorhaben der Deutschen Post bedroht. Auf dem internationalen Zeitungsmarkt spielen die Gratisblätter dagegen eine wesentlich größere Rolle als hierzulande.
Die Deutsche Post verfolgt weiter ihr Ziel, in das Gratiszeitungsgeschäft einzusteigen.
Mit den Gratiszeitungen will die Post vor allem ihre Stellung als einer der größten Werbeträger in Deutschland ausbauen.
Die Verlage indes sehen dadurch ihr Anzeigengeschäft in Gefahr.
Während in Deutschland Gratiszeitungen in Form von regionalen Anzeigenblättchen ein Schattendasein fristen, haben sie international eine wesentlich höhere Bedeutung.
Mit der schwedischen Metro International gibt es gar einen global aufgestellten Konzern, der sein Geld mit Gratiszeitungen verdient.
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