Conti und Schaeffler – die Übernahmeschlacht und die Folgen!

Im Übernahmekampf zwischen dem fränkischen Mittelständler Schaeffler und der Hannoveraner Conti ist ein Ende in Sicht. Da Conti-Chef Manfred Wennemer keine aussichtsreichen Abwehrmaßnahmen mehr im Köcher hat, dürfte die Übernahme durch Schaeffler nur noch eine Frage des Preises sein. Mit Conti würde Schaeffler vor allem in der wichtigen Sparte Elektronik, in der man bislang nicht viel zu bieten hat, einen großen Schritt nach vorne machen. Derweil sehen Beobachter in dem Übernahmekampf schon den Vorboten einer Konsolidierungswelle unter den Zulieferern.

Der Herzogenauracher Automobilzulieferer Schaeffler liefert sich derzeit mit seinem Hannoveraner Konkurrenten Conti ein feindlich geführtes Übernahmegefecht. Spektakulär ist vor allem, dass sich Schaeffler über Swap-Geschäfte mit Banken quasi unbemerkt 28 Prozent an Conti sichern konnte.

Mit der Übernahme würde Schaeffler vor allem in der wichtigen Elektroniksparte einen Sprung nach vorne machen. Conti dagegen schätzt die Synergien als eher gering ein. Beobachter sehen in dem Übernahmekampf bereits den Vorboten einer Konsolidierungswelle in der Zulieferindustrie.

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